Verallgemeinbarkeit

Übertragbarkeit der Rätsellösung auf andere Primzahlen

Es wird die Frage gestellt, ob die Lösung des Rätsels der „17 Kamele“ auch bei anderen Primzahlen (außer der 17) funktioniert. Dabei ist vorab klar, dass die unmittelbare Teilung der Primzahl durch sich selbst auch bei jeder anderen Primzahl geht. Man ist dann allerdings an die Quotienten (z.B. siebzehntel) gebunden.

Für die gestellte Frage bleiben zwei Komplexe:

  • die mittelbare Teilung der Primzahl über ein höhere Nicht-Primzahl;
  • die Tarnung der Teilung über höhere Brüche

1. Die mittelbare Teilung

Das Rätsel entdeckt wieder die – schon immer vorhandene – Möglichkeit der mittelbaren Teilung. Das Prinzip: die Primzahl wird um „1“ erhöht. Damit entsteht eine – immer ganzzahlig teilbare – gerade Zahl. Aus der Teilung dieser erhöhten Zahl durch sich selbst wird die „Quantenebene“ erreicht, womit sich eine große Menge ganzzahliger Teilungsmöglichkeiten ergibt und das Rätsel der „17 Kamele“ gelöst wird. (kein Tier wird getötet)

Dieses Prinzip ist auf jede Primzahl anwendbar, also übertragbar.

2. Der Tarnungskomplex

Der „Königsweg über die 18“ ermöglichte es dem Vater, Erbteile für die 3 Söhne zu bilden, welche die 18 nicht erkennen ließen. Dieses Prinzip ist nicht auf andere Primzahlen übertragbar, weil es selbst für die 17 (der „17 Kamele“) nicht wirklich funktioniert.

Die Erbteile, die der Vater gebildet hat (1/2, 1/3, 1/9) sind nämlich die einzige Möglichkeit, oberhalb der Quantenebene (18 Achtzehntel) höhere Brüche zu bilden. Der Vater hatte damit gar keine Wahlmöglichkeit, wie man erwartet hätte. Er musste seine Erbteile als Restposten seiner Tarnungsstrategie hinnehmen. Er hat damit aber gleichzeitig die Möglichkeit verloren, „gerechte Erbteile“ – etwa in ähnlicher Höhe – zu bilden und damit ein „Gerechtigkeitsdefizit“ seiner Erbteilung geschaffen: ein „Schönheitsfehler“, besser: „eine faule Stelle“ des Rätsels. Eine Erklärung hierfür liefert das Rätsel nicht.

Eine Proberechnung für die der 17 folgenden Primzahlen (19, 23, 29) hat die gleiche Situation ergeben: es gibt nur eine Erbteilung, die die Quanten (Zwanzigstel, Vierundzwanzigstel, Dreißigstel) nicht erkennen lässt. Ab der Primzahl 31 gibt es gar keine solche Möglichkeit mehr.

Werner Maier

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